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G20-Gipfel: EU will in Bali strategische Autonomie behaupten

EU-Ratspräsident Charles Michel beim G20-Gipfel in Bali
EU-Ratspräsident Charles Michel beim G20-Gipfel in Bali Copyright Dita Alangkara/Copyright 2022 The AP. All rights reserved
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Von Stefan GrobeAna Lazaro
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Die EU will beim G20-Gipfel in Bali ihre strategische Autonomie behaupten, während die führenden Konferenzteilnehmer der Welt versuchen, einen neuen Kalten Krieg zu verhindern.

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Die EU will beim G20-Gipfel in Bali ihre strategische Autonomie behaupten, während die führenden Konferenzteilnehmer der Welt versuchen, einen neuen Kalten Krieg zu verhindern.

Ziel der europäischen Staats- und Regierungschefs ist es, die Fortsetzung der Getreideversorgung zu gewährleisten, Russland zu isolieren und das perfekte Gleichgewicht in seinen Beziehungen zu China zu finden, ohne zu sehr in eine Handelsabhängigkeit von Peking zu geraten.

Man wolle nicht die gleichen Fehler machen, die mit Russland bei fossilen Brennstoffen gemacht worden seien, erklärte EU-Ratspräsident Charles Michel. Heute gebe es indes Schwierigkeiten mit China. Europa solle nicht zu abhängig von der innovativen Technologie sein, die heute und in der Zukunft gebraucht werde. Deshalb sei es wichtig, die Beziehungen neu auszubalancieren und dafür mit den chinesischen Behörden zusammenzuarbeiten.

Nach der ersten Gesprächsrunde wirkt Russland isolierter als erwartet. Es scheint kein Land, zu geben, das fest hinter Russland zum Krieg in der Ukraine steht, nicht einmal China. Die meisten Länder hier folgen dem Beispiel der USA und versuchen, China ein bisschen näher zu kommen, um Russland ein bisschen mehr zu drängen, den Krieg in der Ukraine zu beenden.

China und Indien scheinen einen Waffenstillstand in der Ukraine zu befürworten.

Washington drängt auf einen klaren Entwurf der G20 gegen den Krieg in der Ukraine, doch könnten sich die G20-Mitglieder darauf einigen, dass der Krieg in der Ukraine negative Auswirkungen auf die weltwirtschaftliche Stabilität hat.

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