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Droht Europas nächste Energiekrise? Fragen Sie den Euronews-KI-Chatbot

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Von Elisabeth Heinz
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Europa bleibt von fossilen Energieimporten abhängig. Der Krieg zwischen den USA und Iran zeigt, wie verwundbar die EU ist. Ohne schnelleren Netzausbau und mehr Erneuerbare droht eine neue Energiekrise. Fragen Sie den Euronews-KI-Chatbot.

Trotz sinkender Importe fossiler Brennstoffe seit dem russischen Angriff auf die Ukraine bleibt die EU stark auf Energie aus dem Ausland angewiesen. Nach Angaben von Eurostat lag die Energieabhängigkeit der Union im Jahr 2023 bei 58 Prozent. Damit deckte die EU mehr als die Hälfte ihres Energiebedarfs durch Importe.

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Wie stark die Mitgliedstaaten auf Energieeinfuhren angewiesen sind, unterscheidet sich jedoch deutlich. EU-weit entfielen 2023 rund 65 Prozent der Energieimporte auf Öl und Erdölprodukte, 25 Prozent auf Erdgas, fünf Prozent auf feste fossile Brennstoffe und lediglich zwei Prozent auf erneuerbare Energien. Der anhaltende Konflikt im Nahen Osten zeigt, wie weit Europa von echter Energieunabhängigkeit noch entfernt ist. Steigende Preise für fossile Energieträger belasten die europäische Wirtschaft, schwächen den Binnenmarkt und erhöhen die Anfälligkeit der EU für geopolitische Krisen.

Mit dem Netze-Paket 2025 will die EU gegensteuern. Ein europaweit vernetztes Stromnetz soll einen gemeinsamen EU-Energiemarkt schaffen, die Importabhängigkeit verringern und rund 450.000 Menschen in Europa vor einer neuen Energieknappheit schützen. Als Reaktion auf die Entwicklungen im Nahen Osten bereitet die EU-Kommission weitere Maßnahmen vor. Die nächste große Gelegenheit für die Staats- und Regierungschefs, über diese Themen zu beraten, bietet der European Grids Summit im April 2026.

Sie möchten wissen, was im neuen EU-Netze-Paket steckt? Fragen Sie den Euronews-KI-Chatbot!

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