Newsletter Newsletters Events Veranstaltungen Podcasts Videos Africanews
Loader
Finden Sie uns
Werbung

Mehr Speicher für Ökostrom: Euronews-KI-Chatbot erklärt das neue EU-Abkommen

Morgensonne über einer Landschaft mit Windpark bei Jacobsdorf in Deutschland.
Morgensonne über einer Landschaft mit Windenergiepark bei Jacobsdorf in Deutschland. Copyright  AP Photo/Patrick Pleul
Copyright AP Photo/Patrick Pleul
Von Elisabeth Heinz
Zuerst veröffentlicht am Zuletzt aktualisiert
Teilen Kommentare Euronews bei Google hinzufügen
Teilen Close Button

Europa schließt Abkommen zum Ausbau der Energiespeicher, um Versorgung zu sichern und Preise für Bürger und Unternehmen stabil zu halten. Was steckt drin? Fragen Sie den Euronews‑KI‑Chatbot.

Die EU-Energieminister haben am 26. Juni ein erstes Dreiparteien-Abkommen unterzeichnet, um die Energiespeicherkapazitäten der Europäischen Union auszubauen und Europas Energiesicherheit zu stärken.

WERBUNG
WERBUNG

Europa will bis 2030 mindestens 42,5 Prozent seiner Energie aus erneuerbaren Quellen beziehen. Doch bislang reichen die Speicherkapazitäten nicht aus, um den erzeugten Ökostrom vollständig aufzunehmen. Überschüssiger Strom, der nicht gespeichert werden kann, muss abgeregelt werden. In Zeiten geringerer Produktion müssen deshalb weiterhin fossile Energieträger einspringen.

Der Ausbau von Speichern gilt deshalb als entscheidend. Sie nehmen überschüssigen Strom aus erneuerbaren Quellen auf und stellen ihn wieder bereit, wenn die Erzeugung sinkt oder die Nachfrage steigt. So kann Europa schneller auf Schwankungen im Stromnetz reagieren, die Abhängigkeit von fossilen Energien verringern und die Preise für Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen bezahlbar halten.

Nach Angaben der Kommission verfügt die EU derzeit über rund 55 Gigawatt Speicherkapazität. Bis 2030 werden jedoch etwa 200 Gigawatt benötigt.

Das Abkommen ist Teil des Programms für bezahlbare Energie der Kommission. Es bringt Finanzinstitute, Produzenten sauberer Energie und energieintensive Branchen an einen Tisch. Ziel sind eine stabilere Energienachfrage, verlässlichere Kosten, jährliche Prognosen zur Speicherkapazität und ein leichterer Zugang zu Finanzmitteln.

22 Mitgliedstaaten haben bereits zugesagt, bis 2028 zusätzlich zwischen 30 und 35 Gigawatt Speicherkapazität zu schaffen. Dafür wollen sie regulatorische Hürden abbauen und finanzielle Unterstützung bereitstellen, damit neue Speicherprojekte schneller umgesetzt werden können. Fünf weitere Mitgliedstaaten sollen bis Ende des Jahres hinzukommen.

Die Kommission übernimmt die Umsetzung des Abkommens und will die Fortschritte bis 2028 jährlich überprüfen.

Sie möchten wissen, wie das Abkommen Bürgerinnen und Bürgern sowie Unternehmen zugutekommen kann? Fragen Sie den Euronews-KI-Chatbot!

Zu den Barrierefreiheitskürzeln springen
Teilen Kommentare Euronews bei Google hinzufügen

Zum selben Thema

Energie im Umbruch: Welche EU-Staaten am meisten Gas verbrauchen oder fördern

Streit um Methanregeln: EU-Länder warnen vor Risiko für Energiesicherheit

Mehr Speicher für Ökostrom: Euronews-KI-Chatbot erklärt das neue EU-Abkommen