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NASA kürzt ISS-Mission wegen eines Gesundheitsproblems bei einem Astronauten, seltener Schritt

Am 19. Juli 2011 zeigt ein Blick aus der Raumfähre Atlantis die Internationale Raumstation. Atlantis hatte kurz zuvor den Orbitalkomplex verlassen.
Am 19. Juli 2011 sah man die Internationale Raumstation von der Raumfähre Atlantis aus, kurz nach dem Abdocken. Copyright  NASA via AP Photo
Copyright NASA via AP Photo
Von Euronews mit AP
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Die Raumfahrtbehörde brachte vier Astronauten von der ISS zurück. Grund ist eine schwere Erkrankung eines Crewmitglieds. Aus Rücksicht auf die Privatsphäre nennt sie keine Namen oder Details.

In einem seltenen Schritt verkürzt die NASA eine Mission auf der Internationalen Raumstation, nachdem ein Astronaut ein medizinisches Problem hatte.

Die US‑Weltraumbehörde teilte am Donnerstag mit, dass die vierköpfige US‑japanisch‑russische Besatzung in den nächsten Tagen früher als geplant zur Erde zurückkehrt.

Wegen des Gesundheitsproblems sagte die NASA den ersten Weltraumspaziergang des Jahres ab. Die Behörde nannte weder den Astronauten noch die Diagnose und verwies auf den Schutz der Privatsphäre. Das Besatzungsmitglied ist inzwischen stabil.

Es handele sich nicht um einen Notfall an Bord, betonten NASA‑Verantwortliche. Man gehe für das betroffene Besatzungsmitglied auf Nummer sicher, sagte Dr. James Polk, der Gesundheits- und Medizinchef der NASA.

Polk zufolge ist dies die erste medizinische Evakuierung von der Raumstation. Zuvor ließ man an Bord bereits Beschwerden wie Zahn- und Ohrschmerzen behandeln.

Die vierköpfige Crew, die nun zurückkehrt, kam im August mit SpaceX zur Station– für einen Aufenthalt von mindestens sechs Monaten. Zur Besatzung gehören die NASA‑Astronauten Zena Cardman und Mike Fincke sowie Kimiya Yui aus Japan und Oleg Platonov aus Russland.

Fincke und Cardman sollten den Weltraumspaziergang absolvieren, um Vorbereitungen für die spätere Ausrollung von Solarpaneelen zu treffen, die der Raumstation zusätzliche Energie liefern.

Für Fincke war es laut NASA bereits der vierte Besuch auf der Raumstation, für Yui der zweite. Cardman und Platonov absolvierten ihren ersten Flug ins All.

„Ich bin stolz auf den schnellen Einsatz in der gesamten Behörde, um die Sicherheit unserer Astronauten zu gewährleisten“, sagte der NASA‑Administrator Jared Isaacman.

Drei weitere Astronauten leben und arbeiten derzeit auf der Raumstation: Chris Williams von der NASA sowie Sergei Mikaev und Sergei Kud-Sverchkov aus Russland. Sie starteten im November mit einer Sojus‑Rakete zu einem Aufenthalt von acht Monaten. Ihre Rückkehr ist für den Sommer vorgesehen.

Die NASA hat SpaceX beauftragt, die Raumstation Ende 2030 oder Anfang 2031 kontrolliert aus dem Orbit zu holen. Der Wiedereintritt soll sicher über dem Ozean erfolgen.

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