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OpenAI: Was kann das neue KI-Modell GPT-5.5?

ARCHIV: Das Logo von OpenAI, dem Entwickler von ChatGPT, auf einem Smartphone in New York, am Dienstag, 31. Januar 2023.
ARCHIV: Das Logo von OpenAI, dem Unternehmen hinter ChatGPT, ist auf einem Smartphone in New York zu sehen, aufgenommen am Dienstag, 31. Januar 2023. Copyright  AP Photo/Richard Drew, File
Copyright AP Photo/Richard Drew, File
Von Roselyne Min
Zuerst veröffentlicht am Zuletzt aktualisiert
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OpenAI preist sein neues Modell GPT-5.5 als besonders hilfreich für Programmierung, Büroalltag und erste Schritte in der wissenschaftlichen Forschung.

OpenAI bringt sein neuestes KI-Modell GPT-5.5 auf den Markt und bewirbt es als bislang „intelligentestes und intuitivstes Modell“.

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Der Konzern behauptet, das neue Modell verstehe Nutzerwünsche besser und erledige mehrstufige Aufgaben wie das Schreiben und Debuggen von Code, die Datenanalyse sowie das Erstellen von Dokumenten und Tabellen.

Im Unterschied zu früheren Versionen soll GPT-5.5 Aufgaben bewältigen, für die bisher mehrere Eingaben mit Schritt-für-Schritt-Anweisungen nötig waren. Das System plant seinen Ansatz selbst und arbeitet weiter, bis die Aufgabe abgeschlossen ist, so OpenAI.

Nach Angaben des Unternehmens eignet sich GPT-5.5 damit besonders für Programmierung, Routinearbeiten im Büro und Forschung im Frühstadium.

In Programmier-Tests schnitt GPT-5.5 besser ab als das Vorgängermodell GPT-5.4. Die Prüfungen sollten komplexe Softwarearbeit messen und umfassten Kommandozeilen-Aufgaben sowie das Lösen realer GitHub-Probleme.

Seit Donnerstag stellt OpenAI das Modell in ChatGPT und Codex für Plus-, Pro-, Business- und Enterprise-Nutzende bereit.

Das Modell soll außerdem über eine Programmierschnittstelle (API) zugänglich werden. Diese Software-Schnittstelle erlaubt es Entwicklern und Unternehmen, GPT-5.5 direkt mit ihren Apps und Diensten zu verbinden. OpenAI nannte bisher weder Zeitpunkt noch Orte der Einführung.

OpenAI betont, das Modell enthalte die „bisher stärksten Sicherheitsvorkehrungen“. Fast zweihundert Partner mit Frühzugang hätten GPT-5.5 getestet, darunter Unternehmen und Forschende aus Softwarebranche, Finanzsektor, Kommunikation, Wirkstoffentwicklung und wissenschaftlicher Forschung.

Die Einführung erfolgt vor dem Hintergrund wachsender Sorge um Sicherheit und Kontrolle immer leistungsfähigerer KI-Modelle. Zugleich liefern sich Tech-Konzerne ein Wettrennen.

Anfang dieses Monats stellte der OpenAI-Rivale Anthropic Claude Mythos Preview vor, ein Modell, das nach Unternehmensangaben für eine vollständige öffentliche Freigabe noch zu gefährlich ist. Mythos kann Tausende bisher unbekannter Schwachstellen mit hohem Schweregrad in wichtigen Betriebssystemen und Webbrowsern identifizieren.

Kurz nach der Mythos-Ankündigung brachte OpenAI ein eigenes, auf Cyberabwehr spezialisiertes KI-Modell in begrenztem Umfang heraus. GPT 5.4 Cyber, eine Variante von OpenAIs Flaggschiff GPT 5.4, unterliegt bei sicherheitsbezogenen Anfragen weniger Einschränkungen, sofern sie legitimen, defensiven Zwecken dienen, erklärte das Unternehmen.

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