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"Wie ein Klecks Rasierschaum": Astronomen entdecken federleichte Riesenplaneten

Diese von der NASA veröffentlichte Illustration zeigt den sonnenähnlichen Stern TOI-791 links im Hintergrund und zwei Riesenplaneten, entdeckt vom TESS-Weltraumteleskop.
Diese von der NASA bereitgestellte Illustration zeigt den sonnenähnlichen Stern TOI-791 (hinten links) und zwei Riesenplaneten, die TESS dort entdeckt hat. Copyright  AP Photo (Daniel Rutter/NASA via AP)
Copyright AP Photo (Daniel Rutter/NASA via AP)
Von Una Hajdari mit AP
Zuerst veröffentlicht am Zuletzt aktualisiert
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Zwei Planeten in 1.110 Lichtjahren Entfernung sind die bislang größten Exoplaneten mit geringerer Dichte als Zuckerwatte und bestehen wohl vor allem aus Wasserstoff und Helium.

Astronomen haben ein Paar riesiger Planeten entdeckt, die sogar leichter sind als Zuckerwatte. Die sogenannten „Super-Puffs“ sind so groß wie Jupiter und kreisen um einen Stern in mehr als 1.000 Lichtjahren Entfernung.

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Dieses federleichte Duo sind die größten Exoplaneten, die je mit einer derart geringen Dichte entdeckt wurden. Damit gelten sie als die leichtesten bekannten Planeten in dieser Größenklasse, erklärte George Dransfield von der University of Oxford, die die Forschung leitete.

„Diese beiden Planeten haben eine Dichte wie ein ordentlicher Klecks Rasierschaum, frisch aus der Dose“, sagte Dransfield. Sie und ihr Team veröffentlichten ihre Ergebnisse in den „Monthly Notices of the Royal Astronomical Society“.

Dransfield vermutet, dass die Planeten je nach Bewölkung eher weiß oder blau erscheinen – und nicht zuckerwatten-rosa. Sie bestehen vermutlich überwiegend aus Wasserstoff und Helium. Bestätigen sollen das Folgebeobachtungen mit dem James-Webb-Weltraumteleskop der NASA, die ihre chemische Zusammensetzung klären.

Der NASA-Satellit TESS entdeckte die beiden Planeten bei einem Stern im südlichen Sternbild Volans, dem „fliegenden Fisch“, in etwa 1.110 Lichtjahren Entfernung. Ein Lichtjahr entspricht knapp zehn Billionen Kilometern.

Zum Vergleich: Jupiter ist bis zu 35-mal dichter als das Planetenduo.

Solche Super-Puffs gelten als selten. Unter den fast 6.300 bislang von der NASA katalogisierten Exoplaneten sind weniger als 40 dieser Art bestätigt. Forschende gehen davon aus, dass sie sich in gasreichen Scheiben um junge Sterne bilden und im Laufe der Zeit einen großen Teil ihrer Masse verlieren.

„Letztlich tragen Studien solcher exotischen Systeme mit seltenen Planetentypen dazu bei, das Puzzle der Planetenentstehung weiter zusammenzusetzen. So lernen wir mehr über unseren Platz im Kosmos“, sagte Dransfield.

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