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Vier Triebwerksausfälle stoppen Starships 13. Startversuch in letzter Sekunde

Das SpaceX-Team bereitet die Mega-Rakete Starship am Donnerstag, dem 16. Juli 2026, in Starbase, Texas, für einen Testflug vor. (AP Photo/Eric Gay)
SpaceX-Megarakete Starship steht vor Testflug von Starbase, Texas, am 16. Juli 2026. Foto: Eric Gay/AP. Copyright  AP Photo
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Von Una Hajdari mit AP
Zuerst veröffentlicht am
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Die weltweit größte Rakete blieb am Donnerstag am Boden, weil vier ihrer 33 Triebwerke nicht zündeten. SpaceX will vor einem neuen Startversuch Anfang nächster Woche zwei Triebwerke austauschen.

Die Mega-Rakete Starship von SpaceX sollte am Donnerstag zu einem Testflug starten. Eine Sekunde vor dem Abheben versagte jedoch ein Teil der Triebwerke, der Start wurde im letzten Moment abgebrochen – inmitten dichter Rauch- und Dampfwolken.

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Unternehmensgründer und CEO Elon Musk kündigte an, zwei Triebwerke auszutauschen, „um sicher auf einen guten Flug zu sein“, bevor Starship von Texas aus zu einem Flug rund um den halben Globus nahe an der Grenze zum Weltraum starten soll.

Es wäre der 13. Starship-Flug. Mit 124 Metern Höhe und 33 Haupttriebwerken gilt Starship als größte und leistungsstärkste Rakete der Welt.

Im Start-Livestream von SpaceX war zu sehen, wie drei Sekunden vor dem geplanten Abheben die Triebwerke zündeten. Die Bilder kamen von einer Drohne hoch über der Startrampe.

SpaceX lieferte zunächst keine Details. Die eingeblendeten Daten zeigten jedoch, dass vier Triebwerke nicht zündeten. Die übrigen 29 wurden sofort abgeschaltet, Starship blieb auf der Rampe. Erstmals wurde ein voll ausgerüstetes Starship im allerletzten Moment gestoppt.

Das Startteam begann sofort, den Treibstoff aus der Rakete abzulassen.

„Am wahrscheinlichsten ist ein Start Anfang nächster Woche“, schrieb Musk auf X.

Bis zum teilweisen Triebwerksausfall lief für SpaceX alles nach Plan, selbst das Wetter spielte mit.

Das automatische Startsystem der Rakete griff wie vorgesehen ein und stoppte den Countdown. Zu wenige funktionierende Triebwerke hätten den Start scheitern lassen. Frühere Starship-Flüge waren in gewaltigen Feuerbällen geendet.

Starship-Testflug: modernste Starlinks an Bord

An Bord waren 20 der neuesten und leistungsfähigsten Starlink-Satelliten von SpaceX. Sie sollten im Verlauf des geplanten einstündigen Fluges von Starbase, dem Unternehmensstandort nahe der Grenze zwischen Texas und Mexiko, ausgesetzt werden.

Die Internetsatelliten sollten Kontakt zu bereits im Orbit befindlichen Starlinks aufnehmen und zugleich die Hitzeschutzschicht von Starship fotografieren.

Weder die Erststufe noch das Raumschiff sollten geborgen werden. Beide hätten im Meer gewassert.

Astronauten sollen zum Mond zurückkehren

Die NASA setzt darauf, dass Starship ihre Astronautinnen und Astronauten in den nächsten Jahren auf dem Mond landet.

Die US-Raumfahrtbehörde hat SpaceX und Jeff Bezos’ Unternehmen Blue Origin beauftragt, die Mondlandefähren zu entwickeln und zu fliegen. Sie sollen Menschen erstmals seit mehr als einem halben Jahrhundert wieder auf die Mondoberfläche bringen.

Beide Unternehmen müssen ihre Lander – Starship und Blue Moon – bis spätestens nächstes Jahr flugbereit haben. Dann soll die neu benannte Besatzung der Mission Artemis III im Erdorbit das Andocken ihrer Kapsel üben.

Die darauffolgende Mission Artemis IV, frühestens für 2028 geplant, soll mit einem dieser Lander zwei Astronautinnen oder Astronauten in die Südpolregion des Mondes bringen.

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