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Abseits der Standardhotels: fünf Geheimtipp-Hotels für die Ferien-Shortlist

La Liste zeichnete Arctic Bath als eines von zwei europäischen Hotels bei den Discovery Gem Hotel Awards 2026 aus.
Arctic Bath gehört zu den zwei europäischen Hotels, die La Liste bei den Discovery Gem Hotel Awards 2026 ausgezeichnet hat. Copyright  Arctic Bath
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Von Fakhriya M. Suleiman
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Fünf Hotels schaffen es 2026 auf La Listes Discovery Gem Hotel Awards, darunter zwei Häuser in Europa.

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Der Bewertungsguide La Liste hat die Gewinner seiner Discovery Gem Hotel Awards für 2026 bekanntgegeben. Ausgezeichnet wurden fünf kaum bekannte Häuser, die sich besonders lohnen.

La Liste versteht sich als „der weltweit selektivste Guide für anspruchsvolle Gourmets und Reisende“. Für das Ranking wertet das Team 370 Expertenquellen aus 200 Ländern und 7.200 Adressen aus und erstellt daraus einen Guide zu den besten Aufenthalten weltweit.

In diesem Jahr schaffen es nur zwei europäische Häuser in die Discovery Gem Hotel Awards. Dies sind die fünf Adressen, die es auf die Liste geschafft haben.

Resort Islas Secas, Panama

Das panamaische Privatinsel-Resort zählt zu den exklusivsten und abgeschiedensten Privatinsel-Retreats Amerikas.

Das Refugium aus „casas“ und „casitas“ liegt im Golf von David in der Provinz Chiriquí. Es verfügt über 14 Schlafzimmer, in denen bis zu 20 Gäste Platz finden. Die von Bäumen beschatteten Residenzen, gekühlt von der Meeresbrise, bieten meist einen weiten Blick auf den Ozean.

Kulinarisch setzt Islas Secas auf saisonale Küche mit Küstenflair und geht auf die Wünsche aller Gäste ein.

„Beim Essen in Islas Secas sind wir flexibel, unsere Gäste entscheiden selbst, wann und wo sie speisen“, heißt es aus dem Resort. Sie wählen nicht nur Zeit und Ort, sondern auch den Stil – vom panamaischen Barbecue bis zum ‚ocean-to-table‘-Konzept.

Les Sources de Vougeot, Burgund, Frankreich

Mitten in Burgund liegt Les Sources de Vougeot in einem Herrenhaus aus dem 14. Jahrhundert, das einst von den Äbten von Cîteaux bewohnt wurde.

Das Hotel möchte seinen Gästen die „wahre Essenz“ der Region näherbringen. Es verfügt über 49 Zimmer, darunter „Le Moulin“, das zwei Erwachsene beherbergt und über ein privates Nordbad, eine Terrasse und einen eigenen Garten verfügt.

Wenig überraschend spielt die Küche die Hauptrolle: In den Restaurants gibt es Fine Dining mit Spezialitäten aus Burgund, serviert in Mehrgangmenüs ab 90 Euro.

Abseits des Esstischs bietet Les Sources de Vougeot Einblicke in die Tradition und das Handwerk hinter lokalen Spezialitäten wie Dijonsenf, burgundischem Käse, Lebkuchen aus Dijon und Schwarzer Johannisbeere. Workshops und Führungen zu handwerklichen Produzenten gehören zum Programm.

Arctic Bath, Harads, Schwedisch-Lappland

Der einzige weitere europäische Preisträger ist ein schwimmendes Hotel mit Spa am Fluss Luleälven in Schwedisch-Lappland.

Das kreisförmige Arctic Bath lässt sich von der Tradition des Holztransports auf dem Fluss inspirieren. Im Winter friert der Bau in den Fluss ein und wird selbst zur Attraktion. Zum Rückzugsort gehören 12 Zimmer und Hütten, alle im skandinavischen Stil eingerichtet und mit Panoramablick auf die umliegende Landschaft.

Im Spa- und Wellnessbereich warten Kaltbäder, eine Sauna, ein Warmwasserpool sowie Anwendungen wie Schlammpackungen, Ayurveda, Massagen für Kopf und Körper – ab 1.595 schwedischen Kronen (144,10 Euro).

Im Winter können Gäste sich auf Husky-Touren wagen, mit dem Hundeschlitten unterwegs sein und weitere saisonale Ausflüge unternehmen.

The Six Bells Countryside Inn, New York, USA

Mit seinem Design rund um das fiktive englische Dorf „Barrow's Green“ holt dieses Boutique-Hotel ein Stück britische Provinz nach New York. Es spielt verspielt mit dem „Cottagecore“-Trend, einer digitalen Subkultur, die eine romantisierte Landidylle feiert.

Zimmernamen wie „Innkeeper's Suite“, „Mildred's Plum“ oder „Double Duke“ gehören zum Konzept. Die 11 Zimmer sollen sich anfühlen wie ein „Märchenbuch, in dem man übernachten kann“.

Im Gegensatz zum englischen Thema orientieren sich Restaurant und Tavernenküche an frühamerikanischer und klassischer Landhausküche.

Gangtey Lodge, Bhutan

Die Gangtey Lodge blickt auf das unberührte Naturschutzgebiet des Phobjikha-Tals in Bhutan. Das Luxusrefugium bringt seine Gäste in eine der spektakulärsten Landschaften des Himalaya.

Die Anlage umfasst 12 Suiten im Farmhausstil, jede mit handbehauenen Steinböden. Zur Ausstattung gehören „Bhukharis“, traditionelle Holzöfen, sowie freistehende englische Rolltop-Badewannen, die vor einem Panoramafenster mit Blick ins Tal stehen.

Das Programm „5 Keys to Wellbeing“ der Lodge setzt auf Naturerlebnisse, Wellness und spirituelle Erfahrungen. Dazu kommen Einblicke in die bhutanische Küche sowie in lokale Kultur und Gebräuche – für körperliche und mentale Erneuerung.

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