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Die Stari most war während der Gedenkfeier mit Menschen gefüllt.

Video. Bewohner gedenken historischer Brücke in Bosnien-Herzegowina

Die Bewohner:innen der Stadt Mostar in Bosnien-Herzegowina haben der Zerstörung der historischen Brücke Stari most (zu deutsch: Alte Brücke) vor 30 Jahren gedacht.

Die Bewohner:innen der Stadt Mostar in Bosnien-Herzegowina haben der Zerstörung der historischen Brücke Stari most (zu deutsch: Alte Brücke) vor 30 Jahren gedacht.

Einige warfen Rosen in die Neretva, die unter der Brücke fließt. Ein Mann wagte sogar den spektakulären Sprung vom Brückengeländer in den Fluss.

Die Brücke ist nicht nur namensgebend für den Ort, sondern auch von großer symbolischer Bedeutung: Sie verbindet den muslimisch geprägten Ostteil mit dem katholisch geprägten Westteil der Stadt.

Im Bosnienkrieg, der von 1992 bis 1995 im Land wütete, wurde die historische Brücke zerstört. Nach Kriegsende begannen die Wiederaufbauarbeiten, die unter anderem von der UNO mitfinanziert wurden. Am 23. Juli 2004 folgte die Wiedereröffnung. Seit dem 15. Juli 2005 gilt die Stari most als Weltkulturerbe.

Grund für die Auszeichnung war nicht nur die besondere Architektur der Brücke. Die UNESCO bezeichnete sie als "Symbol der Versöhnung und internationalen Zusammenarbeit […] und […] Symbol für das Zusammenleben von verschiedenen religiösen, kulturellen und ethnischen Gemeinden".

Ursprünglich wurde sie im Jahr 1566 von Mimar Hayreddin gebaut und galt als Meisterwerk der osmanischen Architektur.

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