Newsletter Newsletters Events Veranstaltungen Podcasts Videos Africanews
Loader
Finden Sie uns
Ein Geldautomat in Sofia gibt Euro-Banknoten aus.

Video. Bulgarien: Banken und Geschäfte melden reibungslose Euro-Einführung

Zuletzt aktualisiert:

Bulgarien erlebt ruhige erste Tage mit dem Euro. Banken, Geschäfte und Kundschaft passen sich reibungslos an, Euro und Lew gelten weiter parallel.

Die meisten großen Einzelhändler öffneten am zweiten Januar wieder. Am Neujahrstag blieb der Handel weitgehend auf kleine Läden vor Ort beschränkt. Der Wechsel zum Euro verläuft bislang geordnet. Binnen eines Tages nach Bulgariens Eintritt in die Eurozone stellten die Banken die meisten Online- und Mobile-Dienste wieder her, und viele Geldautomaten gaben bereits Euro-Scheine aus.

Während der Übergangsphase sind Euro und Lew parallel im Umlauf. Geschäfte sollen Wechselgeld in Euro auszahlen, nötigenfalls aber noch Lewa zurückgeben. Das sorgte für launige Sprüche, dass übriggebliebene Münzen zu Souvenirs werden. Kundinnen und Kunden bleiben gelassen, viele zahlen weiterhin in Lewa. Kassensysteme berechnen das Wechselgeld inzwischen automatisch. Vereinzelt gab es Probleme: In Sofia verweigerte eine Kassiererin einen großen Lew-Schein bei einem kleinen Einkauf und verwies auf fehlendes Euro-Wechselgeld.

Die Banken melden stark gestiegene Einlagen. In den vergangenen Tagen kamen mehr als eine Milliarde Lewa zusammen. In Warna berichten Kundinnen und Kunden von einem reibungslosen Wechsel und schneller Bedienung. Die bulgarischen Euromünzen zeigen nationale Symbole, darunter die Madonna von Witoscha, neben den EU-weit vorgeschriebenen Designelementen.

WERBUNG
WERBUNG
WERBUNG
WERBUNG