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Spannungsabbau: Griechisch-türkischer Regierungsrat in Athen

Spannungsabbau: Griechisch-türkischer Regierungsrat in Athen
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In Athen hat zum dritten Mal seit 2010 ein Treffen des sogenannten Höchsten
griechisch-türkischen Regierungsrats begonnen.

Alle unsere Probleme lassen sich über Dialoge lösen

Die früher verfeindeten Nachbarstaaten versuchen dabei Spannungen abzubauen und engere Kooperationen – etwa im Tourismus – anzustreben.

Gegenstand sind auch strittige Themen wie Hoheitsrechte in der Ägäis und die Zypernfrage.

Antonis Samaras, Ministerpräsident Griechenland:

“Unser Ziel ist die Weiterentwicklung der griechisch-türkischen Beziehungen. Und um das zu erreichen, werden die Regierungen in Ankara und Athen die Kooperation in gleichmäßigem Tempo fortführen”

Ahmed Davutoglu, Ministerpräsident Türkei:

“Wir wünschen uns weder in der Ägäis noch im gesamten östlichen Mittelmeer irgendwelche Spannungen. Alle unsere Probleme lassen sich über Dialoge lösen. Ob es sich um Differenzen oder unterschiedliche Ansätze handelt, wir sollten jedenfalls weitere Gespräche führen.”

Ferner sprach Davutoglu von einem “riesigen Interesse” der Türkei an der Stabilität Griechenlands. Das Nachbarland sei einer der wichtigsten Partner in der Region. Hintergrund der Äußerungen Davutoglus ist die schwere Finanzkrise in Griechenland.

Der euronews-Korrespondent in Athen sagte:

“Spektakuläre diplomatische Ergebnisse sind von diesen Treffen nicht zu erwarten. Aber beide Seiten sehen es als gute Gelegenheit, auch Themen mit geringerem politischem Inhalt zu besprechen, etwa in den Bereichen Handel, Tourismus, Kultur und Sport.”