EventsVeranstaltungenPodcasts
Loader
Finden Sie uns
WERBUNG

Südostasien sucht Antwort auf Flüchtlingsproblem

Südostasien sucht Antwort auf Flüchtlingsproblem
Copyright 
Von Euronews
Zuerst veröffentlicht am
Diesen Artikel teilenKommentare
Diesen Artikel teilenClose Button
Den Link zum Einbetten des Videos kopierenCopy to clipboardCopied

Nicht nur Europa, auch Südostasien hat mit einer Flüchtlingskrise zu kämpfen. In Bangkok sind jetzt Vertreter aus 17 Ländern zusammengekommen, um

WERBUNG

Nicht nur Europa, auch Südostasien hat mit einer Flüchtlingskrise zu kämpfen. In Bangkok sind jetzt Vertreter aus 17 Ländern zusammengekommen, um über diese Krise zu sprechen. Mit dabei auch Myanmar. Von dort stammen viele Flüchtlinge: Angehörige der muslimischen Minderheit der Rohingya. Sie fühlen sich diskriminiert.

Htein Lynn, der Außenminister des Landes, wehrte sich gegen Kritik an seiner Regierung. “In der Frage der Bootsflüchtlinge kann man nicht mein Land als Einziges herausgreifen. Einige Fragen fallen unter die innerstaatliche Gerichtsbarkeit.”

Die Regierungen Thailands und Malaysias erlaubten den USA inzwischen, Aufklärungsflüge vor den jeweiligen Küsten zu unternehmen, um Flüchtlingsboote zu finden. Es könnten noch Tausende unterwegs sein.

Die US-Vertreterin beim Gipfel, Anne Richard, sagte: “Wir müssen da noch eine Übereinkunft finden, aber wir sind nahe dran. Wir kooperieren nun auch mit Malaysia, das Flugzeug ist in der Luft, sucht die Gegend ab und ich denke, das ist eine gute Sache. Wir hoffen, dass wir das noch ausbauen können.”

Thailand, Malaysia und Indonesien waren vor kurzem heftig kritisiert worden, als sie im Meer treibende Flüchtlinge nicht aufnahmen. Inzwischen konnten 7000 Migranten in Thailand und Malaysia an Land gehen, beide Länder wollen aber, dass die Flüchtlinge innerhalb eines Jahres umgesiedelt werden.

Diesen Artikel teilenKommentare

Zum selben Thema

Humanitäre Krise in Gaza verschärft sich trotz "taktischer Kampfpausen"

Neuer Bericht warnt vor möglicher Hungersnot im Norden Gazas

Über 200 Tote: Heftige Regenfälle in Kenia zerstören Lebensgrundlagen