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Zwei Oppositionspolitiker in Bangladesch hingerichtet

Zwei Oppositionspolitiker in Bangladesch hingerichtet
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In Bangladesch sind zwei Oppositionspolitiker hingerichtet worden. Ihnen wurden Verbrechen während des Unabhängigkeitskrieges gegen Pakistan vor über 40 Jahren vorgeworfen. Der frühere Abgeordnete der BNP-Partei,
Salauddin Quader Chowdhury, und der frühere Minister Ali Ahsan Mohammad Mujahid von der islamistischen Partei Jamaat-e-Islami seien im Zentralgefängnis der Hauptstadt Dhaka gehängt worden, teilte das Innenministerium mit. Kurz zuvor hatte Präsident Abdul Hamid ein letztes Gnadengesuch der Beiden abgelehnt.

Ein Sondertribunal hatte Chowdhury und Mujahid 2013 verurteilt. Danach war es zu den schwersten Unruhen seit der Unabhängigkeit des Landes gekommen. Rund 500 Menschen kamen dabei um´s Leben. Deshalb waren die Sicherheitskräfte vor der Hinrichtung in erhöhte Alarmbereitschaft versetzt worden.

Die Opposition hält solche Prozesse für politisch motiviert. Tatsächlich werden sie ohne internationale Beobachtung abgehalten. Zahlreiche Oppositionspolitiker des südasiatischen Landes, das zu den ärmsten der Welt gehört, sind außerdem verschwunden, noch viel mehr sitzen in Haft.

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