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Rechtsextreme begehen ukrainischen Feiertag mit Fackelmarsch durch Kiew

Rechtsextreme begehen ukrainischen Feiertag mit Fackelmarsch durch Kiew
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Mit einem Fackelzug durch Kiew haben Nationalisten den ukrainischen Feiertag “Tag der Verteidiger der Ukraine” begangen. Nach Polizeiangaben beteiligten sich mehrere tausend teils vermummte Anhänger rechtsextremer Vereinigungen an dem Marsch durch die Hauptstadt. Sie forderten von der Regierung unter anderem eine Absage an den Friedensplan mit prorussischen Separatisten in der umkämpften Ostukraine. Das 2015 geschlossene Minsker Abkommen sei eine “Kapitulation” gegenüber Moskau.

An dem Marsch nahmen auch Mitglieder der paramilitärischen Organisation “Regiment Asow” teil, die eine Partei gegründet hat. Zum Vorsitzenden der sogenannten Nationalkorps-Partei wurde der Ex-Asow-Kommandeur und Abgeordnete Andrej Bilezki gewählt. Als Ziel nannte die Partei die Rückeroberung der Separatistengebiete.

Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko hatte 2014 den sowjetischen “Tag des Vaterlandsverteidigers” am 23. Februar als Zeichen des Bruchs mit Moskau umbenannt und auf den 14. Oktober verlegt. Nationalisten feiern dann die Gründung der Ukrainischen Aufstandsarmee von 1942.