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Anführer der IS-Miliz ruft zu Widerstand auf: "Städte der Ungläubigen zerstören"

Anführer der IS-Miliz ruft zu Widerstand auf: "Städte der Ungläubigen zerstören"
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Von Euronews
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Abu Bakr al-Bagdadi lässt seine Audiobotschaft im Internet veröffentlichen. Er ruft darin auch zu Attacken auf "Städte der Ungläubigen" auf.

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Der Anführer der Miliz Islamischer Staat, Abu Bakr al-Bagdadi, hat sich in einer Audiobotschaft an seine Gefolgsleute in der umkämpften irakischen Stadt Mossul und anderenorts gewandt. Er rief zum Widerstand gegen die vorrückende irakische Armee und ihre Verbündeten auf. Al-Bagdadi erklärte, mit Ehre standzuhalten sei “tausend Mal einfacher als ein Rückzug in Schande”. Er forderte seine Anhänger auch zu Angriffen gegen die Türkei auf. Das Land sei der “Verbündete der Atheisten“. Selbstmordattentäter sollten “die Städte der Ungläubigen zerstören”. Die Echtheit der 31-minütigen Aufzeichnung konnte zunächst nicht bestätigt werden. Unklar ist auch, wo sich der Iraker aufhält. Es soll sein erster öffentlicher Appell seit über einem Jahr gewesen sein.

Islamic State leader Abu Bakr al-Baghdadi 'gives first message in more than a year' as Iraqi troops prepare for… https://t.co/UWKOcwtFT7

— Telegraph News (@TelegraphNews) 3 November 2016

Mehrere Medien vermuten, dass sich Abu Bakr al-Baghdadi noch in Mossul aufhält

Islamic State chief Abu Bakr al-Baghdadi surrounded by Iraqi Army inside Mosul: Report
https://t.co/9crI9vZZ79

— Ravi Saraogi (@ravi_saraogi) 3 November 2016

Mehrere Zehntausend irakische Soldaten und kurdische Peschmerga-Kämpfer versuchen seit über zwei Wochen, Mossul aus der Gewalt der IS-Miliz zu befreien. Im Osten der Stadt gelingt es irakischen Sondereinheiten seit Dienstag in Richtung Zentrum vorzudringen. Dabei sind laut Medienberichten auf beiden Seiten mehrere Dutzend Kämpfer gefallen. Am Mittwoch rückten irakische Sicherheitskräfte auch im Süden Mossuls weiter vor.

Nach Angaben der Internationalen Organisation für Migration (IOM) sind durch die Kampfhandlungen rund 18 000 Zivilisten in der Region vertrieben worden. Hilfsorganisationen rechnen mit bis zu einer Million Flüchtlingen infolge der Offensive.

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