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UN: IS benutzt Zivilisten als Schutzschild - Tausende auf der Flucht

UN: IS benutzt Zivilisten als Schutzschild - Tausende auf der Flucht
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Angesichts der anhaltenden Kämpfe im Irak versuchen Tausende Zivilisten weiter zu fliehen, so auch in der Nähe von Baschika nördlich von Mossul. Kurdische Peschmerga-Kämpfer übergeben sie laut eigenen Angaben der Polizei. Abu Barzan flieht mit seiner Familie im Auto. “Als Daesh kam, war es schlimm”, sagt er. “Wir waren gefangen, es war die Hölle. Es gab kein Essen, kein Wasser, keine Hilfe, gar nichts. Aber jetzt ist es besser, Gott sei Dank.”

Wir können uns nur bei Gott beschweren.

Auch in der Umgebung von Qayara, südlich von Mossul, versuchen sich Zivilisten in Sicherheit zu bringen. Adnan Shdash wurde wie viele andere in eine Moschee gebracht: “Wir mussten durch drei Dörfer, bis wir hier angekommen sind. Hier sind Kinder, Alte, Kranke. Das ist Elend, aber wir können uns nur bei Gott beschweren.”

UN-Berichten zufolge versuchen die IS-Kämpfer, Zivilisten als menschliche Schutzschilde einzusetzen und die Menschen dafür nach Mossul zu bringen. Tausende seien bereits in die Stadt transportiert worden. Zudem gibt es Berichte über Massenmorde. Aus der Stadt selbst sei es laut Berichten so gut wie unmöglich, zu fliehen.

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