UN-Sondergesandter für Syrien: Warnung vor der völligen Vernichtung Aleppos

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Von Euronews
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Mindestens 31 Zivilisten, darunter fünf Kinder, wurden bei den jüngsten Luft- und Artillerieangriffen der syrischen Armee auf Ost-Aleppo getötet.

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Mindestens 31 Zivilisten, darunter fünf Kinder, wurden bei den jüngsten Luft- und Artillerieangriffen der syrischen Armee auf Ost-Aleppo getötet. Das gab die syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte bekannt. Der UN-Sondergesandte für Syrien warnte vor einer völligen Zerstörung des östlichen Teils der syrischen Stadt. Wenn das Bombardement so weitergehe wie derzeit, dann “wird es zu Weihnachten kein Ost-Aleppo mehr geben”, so Staffan de Mistura in einem Interview. Er habe den Eindruck, dass die syrische Führung dort eine beschleunigte militärische Entscheidung anstrebt. Im belagerten Osten des umkämpften Aleppo sind nach seinen Angaben schätzungsweise 255 000 Menschen eingeschlossen. Diese hätten seit Juli keine Hilfslieferungen erhalten. Der Sondergesandte hatte für einen Waffenstillstand in Aleppo geworben, das Regime von Präsident Baschar al-Assad habe jedoch abgelehnt.

“You can't imagine what it's like living in Aleppo right now. It feels like we are living in hell.” https://t.co/qr8jtpzNSU

— The New York Times (@nytimes) 25. November 2016

Aleppo vor dem Fall https://t.co/ALNLkZiMzX#fr

— Evang Friedensarbeit (@eFriedensarbeit) 25. November 2016

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