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Aleppo: Waffenruhe und Evakuierung

Aleppo: Waffenruhe und Evakuierung
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In Aleppo hat mit dem Beginn einer Waffenruhe die Evakuierung der Rebellengebiete begonnen. Die syrische Regierung hat laut eigenen Angaben damit begonnen, den Abzug der feindlichen Kämpfer zu organisieren. Das Internationale Komittee vom Roten Kreuz gab an, dass es gebeten worden sei, die Evakuierung zu unterstützen. Das mit der syrischen Regierung verbündete Russland gab an, die syrische Regierung werde für die Sicherheit der Kämpfer sorgen.

Die oppositionelle Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte bestätigte, dass ein Konvoi mit Verletzten aus dem Ostteil der Stadt aufgebrochen sei. Einer Vereinbarung der gegnerischen Gruppen zufolge sollten Patienten in ländliche Gebiete westlich von Aleppo gebracht werden, die von den Rebellen gehalten werden. Unterdessen meldete der oppositionelle FernsehsenderOrient TV unter Berufung auf Rettungskräfte, dass bei einem Angriff von Pro-Regierungskräften auf einen Konvoi drei Menschen verletzt worden seien, darunter auch ein Rettungshelfer.

Eine wichtige Rebellengruppe hatte zuvor bestätigt, dass es eine Einigung zur Evakuierung von Zivilisten und Rebellen gegeben habe.

Die Evakuierung soll in drei Tagen abgeschlossen sein. In der Nacht waren die Luftangriffe und der Beschuss Ostaleppos abgeflaut. Auch in den von der Regierung kontrollierten Stadtteilen war es ruhig.

Die Regierungstruppen haben seit Beginn ihrer Offensive den größten Teil Ostaleppos eingenommen. Russischen Angaben zufolge ist das von Rebellen kontrollierte Gebiet auf weniger als 2,5 Quadratkilometer geschrumpft. In den verbliebenen Vierteln der Rebellen halten sich noch mehrere zehntausend Zivilisten auf.