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Venezuela entlässt einige Regierungsgegner aus der Haft

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Venezuela entlässt einige Regierungsgegner aus der Haft
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Venezuelas Regierung hat einige ihrer Gegner aus Gefängnis und Hausarrest entlassen.

Am bekanntesten ist Manuel Rosales, früher Provinzgouverneur und Präsidentschaftskandidat, der unter Hausarrest stand. Daneben kamen fünf weitere Männer aus der Haft frei.

Rosales wird vorgeworfen, er habe sich illegal bereichert. Er selbst sieht sich als politischen Gefangenen: Laut Opposition sitzen an die hundert Menschen aus politischen Gründen in Haft.

Viele hatten an Protesten gegen die Regierung teilgenommen. Aus Sicht von Staatspräsident Nicolás Maduro sind sie aber einfache Gewalttäter oder wollten die Regierung stürzen.

Daneben gab Maduro jetzt bekannt, dass der Geldschein über 100 Bolívar noch weitere drei Wochen gültig bleibt.

Der bisher größte Schein soll abgeschafft werden, um es – so die Regierung – Verbrechern und Geldschmugglern schwer zu machen: Diese plötzliche Abschaffung führte aber zu Protesten und Plünderungen.

Dafür werden weit größere Scheine bis zwanzigtausend Bolívar eingeführt; die ersten trafen jetzt im Land ein. Sie werden vor allem nötig wegen der starken Inflation von über vierhundert Prozent.

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