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Sexismus-Debatte um japanischen Golf-Club Kasumigaseki hält an

Sexismus-Debatte um japanischen Golf-Club Kasumigaseki hält an
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Alles soll bleiben wie es ist im Kasumigaseki Country Club. Frauen sollen auch weiterhin keine Vollmitglieder werden können und sonntags weitgehendes Spielverbot haben. Das gab der Verein jetzt bekannt.

Diese Politik war in die Kritik geraten, nicht zuletzt, weil der Golfplatz für die Olympischen Spiele in Tokio in drei Jahren ausgewählt wurde.

Der Geschäftsführer des Vereins, Hiroshi Imaizumi, sagte nun: “Wir werden dafür kritisiert, dass wir Frauen sonntags ausschließen. Tatsächlich können Frauen mit einer Wochentags- oder Familien-Mitgliedschaft aber an etwa der Hälfte aller Sonn- und Feiertage spielen, das sind rund 60 Tage pro Jahr. Wir schließen Frauen also nicht vollkommen davon aus, an Sonntagen zu spielen. Wir wollen nun dem IOC unsere Frauen-Politik erklären. Und wenn wir das Komitee nicht überzeugen können, werden wir sicher eine Lösung finden.”

Der japanische Golf-Rat hat die Praxis kritisiert und das IOC in einem Brief aufgefordert, einen anderen Platz für die olympischen Golfspiele zu finden. Auch die Gouverneurin Tokios, Yuriko Koike, übte Kritik an Kasumigaseki. Bisher gibt es noch keine Reaktion vom IOC.