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Syrien: Brüche der Waffenruhe bei Damaskus und Homs

Syrien: Brüche der Waffenruhe bei Damaskus und Homs
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In Syrien soll es in den Städten Douma und Homs mehrere Luftangriffe mit mehr als einem Dutzend Toten gegeben haben. Mehrere veröffentlichte Videos, darunter auch eines der sogenannten Weißhelme, zeigen Brände in Douma, die von Brandbomben herrühren sollen. Untertiteln zufolge handelte es sich dabei um Napalm, einem aus Benzin hergestellten Brandstoff.

Gleichzeitig sollen von Douma aus Granaten auf ein Viertel in Damaskus abgeschossen worden sein. Douma liegt nur rund 20 Kilometer von Damaskus entfernt und soll unter Kontrolle der sogenannten Freien Syrischen Armee sein.

Die syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte meldete 10 Tote in Douma infolge der Luftangriffe. In Homs sollen mindestens drei Menschen bei Luftangriffe getötet worden sein.

Seit Dezember gilt in Syrien offiziell eine Waffenruhe, die Angriffe auf die IS-Miliz und anderer dschihadistische Rebellengruppen ausschließt aber auch anderswo immer wieder gebrochen wird.

Bei den Friedensgespräche in Genf gab es unterdessen kaum Fortschritte. Auf der Agenda stehen unter anderem eine neue Verfassung und von den Vereinten Nationen überwachte Wahlen. Die Rebellen werfen der Regierung aber vor, nicht ernsthaft an Friedensgesprächen interessiert zu. Die Rebellen selbst sind in mehreren teils rivalisierenden Delegationen organisiert.