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Britische Einzelhändler spüren "Brexit"-Nachwehen

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Britische Einzelhändler spüren "Brexit"-Nachwehen
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Die britischen Konsumenten bekommen immer stärker die negativen Folgen des Brexit-Votums zu spüren – das trifft auch die Einzelhändler. Sie mussten im ersten Quartal den größten Umsatzrückgang seit sieben Jahren wegstecken, so das nationale Statistikamt ONS. Die Erlöse sanken zwischen Januar und März um 1,4 Prozent, verglichen mit Ende 2016.

Mike Ingram, BGC Partner, London:

“Die Inflation im Einzelhandel ist so hoch wie seit etwa fünf Jahren nicht – 3,2 Prozent. Diese höheren Preise kommen also in den Regalen an. Die britischen Löhne bleiben unter einem gewissen Druck. Alle andere gleich gelassen, macht das weniger Realeinkommen in den Haushalten.”

“Familien müssen mit dem stärksten Anstieg der Lebenshaltungskosten seit über drei Jahre zurechtkommen und sie fahren ihre Ausgaben rasch zurück”, sagte der Einzelhandels-Experte und Chef der Beratungsfirma Retail Economics, Richard Lim, London. Nach dem Referendum zum EU-Austritt im vergangenen Juni war das britische Pfund eingebrochen, was Importgüter verteuert.

su mit Reuters

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