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Libanon: Feuerpause im Kampf gegen die IS-Miliz

Libanon: Feuerpause im Kampf gegen die IS-Miliz
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Die libanesische und die syrische Armee haben in ihrem Kampf gegen den sogenannten Islamischen Staat eine Feuerpause eingelegt.

Nun solle der Verbleib von neun libanesischen Soldaten geklärt werden, die sich seit 2014 in der Gewalt der IS-Miliz befinden.

In der Gegend kämpfen seit einer Woche die beiden Armeen unabhängig voneinander in einem Gebiet entlang der syrisch-libanesischen Grenze gegen die IS-Miliz. Die syrische Armee wird dabei von der libanesischen Hisbollah-Miliz unterstützt.

Beide Seiten bestätigten unabhängig voneinander, dass sie signifikante Fortschritte gegen die Islamisten erzielt hätten. Man habe sich auf einen Waffenstillstand geeinigt.

Auf syrischer Seite wollen die Hisbollah-Mitglieder die Feuerpause nutzen, um die Gräber der vermutlich getöteten Soldaten im Westen der syrischen Region Kalamoun ausfindig zu machen.

Der Nordosten des Libanon war mehrfach von Unruhen bedroht, als sich der Bürgerkrieg in Syrien 2011 ausbreitete. So hatten islamistsische Gruppierungen und Kämpfer des sogenannten Islamischen Staats die libanesische Grenzstadt Arsal überrannt. Seitdem sind auch neun libanesische Soldaten in der Gewalt der IS-Miliz. Ihr Verbleib ist ungeklärt.