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Liberia: Bürger hoffen auf einen friedlichen Machtwechsel

Liberia: Bürger hoffen auf einen friedlichen Machtwechsel
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Von Isabelle Noack
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In dem Westafrikanischen Land Liberia haben Bürger einen neuen Präsidenten gewählt. Wer die erste Runde der Stichwahlen gewinnt, wird sich in ein paar Tagen herausstellen.

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In Liberia haben Bürger einen neuen Präsidenten gewählt und hoffen dabei auf einen demokratischen Machtwechsel. Rund 2,2 Millionen Wähler konnten sich in einer Stichwahl zwischen dem bisherigen Vizepräsidenten Joseph Boakai und dem Weltfußballer von 1995, George Weah, entscheiden. Wer die erste Runde der Stichwahlen gewonnen hat, wird sich in ein paar Tagen herausstellen. Örtliche Medien berichteten zunächst von einer niedrigen Wahlbeteiligung.

Das Land, das zu den ärmsten der Welt zählt, wurde bisher von Ellen Johnson-Sirleaf regiert, das erste weibliche Staatsoberhaupt auf dem Kontinent überhaupt. Nach zwei sechsjährigen Amtszeiten, wird die Friedensnobelpreisträgerin nicht erneut antreten. Liberia hat erst 2003 einen 14 jährigen Bürgerkrieg überwunden, bei dem mindestens 250.000 Menschen getötet wurden. Beide Kandidaten, sowohl Weah als auch Boakai, versprachen unter anderem, gegen die Korruption anzugehen, die Wirtschaft vorzukurbeln und neue Jobs zu schaffen.

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