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Weiterhin Massenproteste in Armenien

Nikol Pashinyan von der Opposition ruft zum "sanften Protest" auf.
Nikol Pashinyan von der Opposition ruft zum "sanften Protest" auf. -
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Reuters
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In Armenien dauern die Proteste schon den sechsten Tag in Folge an. Zehntausende gingen in der Hauptstadt Yerevan auf die Straße, um die Wahl von Serge Sargsyan zu kritisieren. Er hatte sich am Dienstag mit deutlicher Mehrheit zum Ministerpräsidenten wählen lassen.

Präsident hat repräsentatives Amt

Der pro-russische Politiker war bis vor wenigen Tagen noch Präsident gewesen. Dieses Amt musste er allerdings niederlegen: Die Verfassung untersagt ihm eine dritte Amtszeit.

Sargsjan hat allerdings Vorkehrungen getroffen: Eine umstrittene Reform ist nun in Kraft getreten, die die Macht auf das Amt des Ministerpräsidenten überträgt. Der neue Präsident Armen Sarkissjan hat nur noch ein repräsentatives Amt. Er war von Sargsyan als Nachfolger vorgeschlagen worden.

Dutzende Menschen sollen von der Polizei inhaftiert worden sein. Bei den Demonstrationen kam auch Tränengas zum Einsatz.

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