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Angela Merkel: Bürgerdialog in Jena

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Von Euronews
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Die deutsche Kanzlerin äußerte sich unter anderem zur Flüchtlingspolitik und zum Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union.

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Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich in Jena im Rahmen eines sogenannten Bürgerdialogs unter anderem zum Thema Flüchtlinge und zum EU-Austritt Großbritanniens geäußert. Sie erläuterte, wie sie sich die zukünftige Vorgehensweise in der Flüchtlingspolitik in der Flüchtlingspolitik vorstellt.

„Der Bürgerkrieg im Irak und der Bürgerkrieg in Syrien werden zu Ende sein", so Merkel. „Die größere Aufgabe ist für uns Afrika oder auch asiatische Länder, wo Menschen einfach aus wirtschaftlicher Not kommen, aber nicht klassische Flüchtlinge sind, weil ihnen Gefahr droht. (...) Wir könnten sagen: Ihr nehmt die, die nicht rechtmäßig gekommen sind, zurück. Aber wir sind dafür bereit, auch Studienplätze zur Verfügung zu stellen oder Arbeitsvisa zur Verfügung zu stellen oder Euch auszubilden oder Euch vor Ort in der Ausbildung zu helfen", sagte die Bundeskanzlerin.

Die aus ihrer Sicht beim britischen EU-Austritt bestehenden Schwierigkeiten beschrieb Merkel mit einem Beispiel aus der Wirtschaft:

„BMW baut Autos in Großbritannien, aber gleichzeitig kommen viele Teile aus Deutschland. Und wenn Großbritannien jetzt nicht mehr Mitglied der EU ist, dann wird das alles behandelt, als würden die Autoteile von Deutschland nach Kanada gehen. (...) Und wie kann man das jetzt einfach machen und trotzdem wird klar: Großbritannien ist nicht mehr Mitglied der Europäischen Union? Daran arbeiten wir jetzt", sagte sie.

Eine Konsequenz aus der Entscheidung Großbritanniens, so Merkel, müsse sein, innerhalb der EU noch enger zusammenzuarbeiten, so wie es etwa in der Verteidigungspolitik geschehe.

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