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Genua: Unglück könnte den Verkehr jahrelang lähmen

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Genua: Unglück könnte den Verkehr jahrelang lähmen

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Die eingestürzte Moriandi-Brücke ist eine zentrale Verkehrsader für die gesamte Region rund um die Hafenstadt Genua. Sie ist Teil der privat betriebenen Autobahn A 10 und eine wichtige Verbindung für den Verkehr zwischen der Wirtschaftsmetropole Mailand und Südfrankreich. Laut des Betreibers fahren rund 60.000 Autos täglich über die Brücke und 25 Millionen pro Jahr.

"Diese Brücke ist enorm wichtig, und eine unserer Sorgen ist, was mit dieser Stadt ohne die Brücke passieren wird"

Marco Menduni Italienischer Journalist

Verkehr könnte jahrelang gelähmt sein

Die Tragödie könnte den Verkehr noch jahrelang lähmen. Einige Beobachter machen sich sogar Sorgen um die wirtschaftliche Zukunft von Genua.

Der italienische Journalist Marco Menduni erklärt:

"Diese Brücke ist enorm wichtig, und eine unserer Sorgen ist, was mit dieser Stadt ohne die Brücke passieren wird, denn sie ist nicht nur für den kommerziellen Verkehr wichtig, sondern auch für den alltäglichen Gebrauch. Für Leute, die von der einen Seite der Stadt zur anderen fahren. "

Betreiber soll die Lizenz verlieren

Inzwischen hat der italienische Verkehrsminister über Facebook verkündet, man wolle der Betreiberfirma Autostrada die Lizenz entziehen und eine Strafe von bis zu 150 Millionen Euro verhängen.