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Prager Frühling: 50. Jahrestag nach der Invasion

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Prager Frühling: 50. Jahrestag nach der Invasion

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Im Januar 1968 hat der sogenannte Prager Frühling begonnen.

Anführer der Reformbewegung war Alexander Dubcek, der der Generalsekretär der Tschechischen Kommunistischen Partei war.

Dubcek zielte darauf, dem Sozialismus in der CSSR ein menschliches Antlitz zu verleihen. Die Reformen erfolgten sowohl auf wirtschaftlicher als auch auf politischer Ebene.

Auf politischer Ebene erfolgte z.B. die Aufhebung der Pressezensur sowie die Einführung der Meinungsfreiheit.

Von den Regierungsmitgliedern der UdSSR wurden Dubceks Ideen als möglicher Start einer Revolution gegen die Sowjetunion angesehen, wie dies in Ungarn 1956 der Fall war. Daher wurde beschlossen, Dubceks Reformbewegung zu beenden.

Um eine mögliche Revolution rechtzeitig abzuwenden, begann die Sowjetische Armee im Sommer 1968 zusammen mit den Staaten des Warschauer Paktes eine Militärintervention gegen die Tschechoslowakei vorzubereiten.

Eine halbe Million Soldaten und mehr als 100 Panzer marschierten in der Nacht zum 21. August in die Tschechoslowakei ein, um dem Prager Frühling gewaltsam ein Ende zu setzen.