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Kanada: Gericht stoppt Ausbau einer Öl-Pipeline

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Kanada: Gericht stoppt Ausbau einer Öl-Pipeline

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Ein kanadisches Gericht hat den Ausbau der Trans Mountain Pipeline gestoppt.

Eine neue, größere Leitung sollte die bisherige ersetzen.

Mit ihr wird Rohöl aus Alberta an den Pazifik geleitet.

Ganz vom Tisch ist das Projekt nicht.

Allerdings ordnete das Gericht an, die Nationale Energiebehörde und Eigner Kinder Morgan müssten sich vor allem mit den indigenen Volksgruppen abstimmen, durch deren Ländereien die Pipeleine verläuft.

Die fürchten nämlich, dass mehr Öl auch zu mehr Schiffsverkehr führt, was wiederum die Walpopulation im Pazifik gefärde.

Das sei nicht beachtet worden, so das Gericht.

Die Regierung hatte im Mai bekanntgegeben, dass sie die Pipeline für umgerechnet rund 3 Milliarden Euro kaufen will.

Sie ging davon aus, den Gerichtsprozess zu gewinnen und hatte den umstrittenen Ausbau abgesegnet.

Durch die Vergrößerung sollten künftig rund 900.000 Barrel Rohöl pro Tag befördert werden.

Kanada will dadurch unabhängiger vom US-Markt werden und bessere Preise für sein Öl erzielen.