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Idlib-Offensive: UN warnen vor humanitärer Katastrophe

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Idlib-Offensive: UN warnen vor humanitärer Katastrophe

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Vor der erwarteten Offensive auf die Rebellenhochburg Idlib in Syrien haben die Vereinten Nationen vor der größten humanitären Katastrophe im 21. Jahrhundert gewarnt. Die Region im Nordwesten Syriens ist das letzte große Gebiet des Bürgerkriegslandes, das noch von Rebellen beherrscht wird.

Auch US-Präsident Donald Trump warnte vor der Offensive. Auf Twitter schrieb er, Hunderttausende Menschen könnten getötet werden. Russland und der Iran würden einen schweren Fehler begehen, wenn sie sich beteiligten.

Moskau sieht das anders. Kremlsprecher Dmitri Peskow sprach davon, dass sich in der Provinz "das nächste Terroristennest gebildet" habe. Peskow sagte: "Wir wissen, dass die syrischen Streitkräfte sich darauf vorbereiten, das Problem zu lösen. Ein große Anzahl an Terroristen versteckt sich dort in Idlib. Sie destabilisieren die Lage. Sie verhindern eine politische und diplomatische Lösung. Sie stellen für unsere Basen in der Region eine Bedrohung dar, der russische Präsident hat das erklärt, von dort werden Drohnen abgeschossen."

Menschenrechtlern und Rebellen zufolge wurde die Region bereits von Dutzenden russischen Bombardements getroffen, die eine Bodenoffensive vorbereiten sollen.

Idlib-Offensive geplant