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US-Präsident Donald Trump attackiert Nike

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In der Kontroverse um den ehemaligen NFL-Spieler Colin Kaepernick hat US-Präsident Donald Trump den Sportartikelhersteller Nike scharf kritisiert.

Die Werbe-Zusammenarbeit Nikes mit Kaepernick sende eine furchtbare Botschaft aus, so Trump. Die Aktien des Konzerns verloren an der New Yorker Börse 3,2 Prozent.

Der Werbe-Coup des Ausrüsters für die NFL wird zum brisanten Politikum. Auf sozialen Medien posteten User Videos, die brennende Nikeschuhe zeigen.

Mit Kaepernick begann vor gut zwei Jahren die Welle an Protesten von NFL-Profis, die sich während der amerikanischen Hymne per Kniefall oder mit erhobenen Fäusten gegen Polizeibrutalität und Rassenungleichheiten aussprechen.

Die Aktion wird in den USA kontrovers beurteilt. Konservative sprechen von unpatriotischem Verhalten, Sportstars wie beispielsweise Serena Williams bekunden ihre Solidarität.

Dazu Fergus Hay, Geschäftsführer der Kreativagentur Leagus Delaney:

"Kaepernick hat seine Marke als Sportler aufgebaut, aber er ist seit 2 Jahren kein Sportler mehr. Er verwandelt sich in eine Berühmtheit, die monetarisiert werden kann".

Kaepernick und die San Francisco 49ers trennten sich zum Ende der Saison 2016/17. Seitdem findet der Footballstar keine neue Mannschaft mehr.