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"Tragischer Unfall": Zum Tod von Cranberries-Sängerin O'Riordan

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"Tragischer Unfall": Zum Tod von Cranberries-Sängerin O'Riordan

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Reuters
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An dem Tag, an dem sie 47 Jahre alt geworden wäre, ist in London das Ergebnis einer amtlichen Untersuchung zum Tod der Cranberries-Sängerin Dolores O'Riordan bekannt geben worden.

Sowohl ihre Mutter, ihr Bruder, als auch ihre Schwägerin waren bei der Bekanntgabe anwesend.

Die Gerichtsmedizinerin Shirley Radcliffe beschrieb O'Riordans Tod als "tragischen Unfall", sie war am 15. Januar dieses Jahres in der Badewanne ihres Zimmers im Londoner Hilton Hotel tot gefunden worden.

Als offizielle Todesursache wurde Ertrinken aufgrund übermäßigen Alkoholkonsums angegeben. Hotelaufzeichnungen zeigen, dass O'Riordan kurz nach 2 Uhr morgens mehrmals auf die Minibar zurückgriff und danach gegen, 3 Uhr morgens, einen fröhlichen Telefonanruf mit ihrer Mutter tätigte.

Toxikologische Analysen zeigten, dass sich das Vierfache des zulässigen Höchstmenge Alkohol in ihrem Blut befand, sowie mehrere verschreibungspflichtige Medikamente. Es waren keine lebensgefährdenden Mengen, könnten aber zu Bewusstlosigkeit geführt haben, was schließlich zum Ertrinken führte.

Die anwesenden Notfallmediziner hätten keine Anzeichen von Verletzungen oder Fremdeinwirken entdeckt. Sie wurde um 9h16 offiziell für tot erklärt.

Dr. Seamus O Ceallaigh, der ihr Psychiater in Dublin war, sprach bei der Untersuchung von einer bipolaren Störung, die mitunter auch zu lang anhaltender Hochstimmung führte.

Dem Arzt zufolge habe O'Riordan mehrere Phasen der Abstinenz durchgehalten hatte und war in guter Stimmung, als sie zuletzt, eine Woche vor ihrem Tod, mit ihm sprach. Die verstorbene Sänger habe nicht von Selbstmordgedanken gesprochen.