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Berlin-Marathon: Kenianer Kipchoge läuft Weltrekord

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Berlin-Marathon: Kenianer Kipchoge läuft Weltrekord

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REUTERS
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Der Kenianer Eliud Kipchoge hat den Berlin-Marathon gewonnen und einen Weltrekord aufgestellt. Bei anfangs idealen Wetterbedingungen kam der 33-Jährige am Sonntag in 2:01:39 Stunden ins Ziel und blieb damit gleich 1:18 Minuten unter der vier Jahre alten Bestzeit seines Landsmanns Dennis Kimetto.

Olympiasieger Kipchoge ist damit der erste Läufer der Geschichte, der die klassischen 42,195 Kilometer unter 2:02 Stunden bewältigt hat.

Zweiter wurde Kipchoges Landsmann Amos Kipruto in 2:06:23 Stunden. Kipchoge bekommt eine Prämie von insgesamt 120 000 Euro: 50 000 Euro für den Weltrekord, 40 000 für den Sieg und 30 000 Euro zusätzlich als Zeit-Bonus, weil er unter 2:04 Stunden blieb.

Für Kipchoge war es nach dem Vorjahr und 2015 sein dritter Triumph in Berlin, er setzte damit die Dominanz der Läufer aus Ostafrika fort: Seit 1999 gab es in Berlin 15 kenianische und fünf äthiopische Siege.

Auch bei den Damen jubelte Kenia: Titelverteidigerin Gladys Cherono war auch in diesem Jahr die Schnellste. Ihre Siegerzeit: Zwei Stunden, 18 Minuten und elf Sekunden.