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Frostig: Pompeo in Peking

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Frostig: Pompeo in Peking

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Auf der letzten Station seiner Ostasienreise ist US-Außenminister Mike Pompeo in der chinesischen Hauptstadt Peking ein frostiger Empfang bereitet worden. Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping, der wichtige Gäste häufig persönlich empfängt, vermied diesmal ein Treffen mit Pompeo.

Vor dem Hintergrund des Handelskrieges, der Differenzen über Taiwan und Vorwürfen der Einmischung in den USA warnte sein Amtskollege Wang Yi die USA vor "einem falschen Ansatz des Konflikts und der Konfrontation".

Pompeo war auch nach China gereist, um die Führung über seine Gespräche mit Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un zu informieren.

Doch die Spannungen beim Handel überschatteten Pompeos Besuch und machten sich auch an den Börsen bemerkbar.

Kapitalmarktexperte Oliver Roth sagt: "Der Handelskrieg zwischen den USA und China macht sich dahingehend bemerkbar, dass er die Chinesen schwächt und da die Chinesen einer der größten Absatzmärkte der westlichen Welt sind, wird es sich nachhaltig negativ auch auf die deutsche und die europäische Wirtschaft auswirken, wenn die Chinesen eben nicht mehr so gut bei Kasse sind. Und dass sie nicht mehr so gut bei Kasse sind, das hängt sicherlich auch unter anderem mit dem Stress mit den Vereinigten Staaten zusammen."

Die Beziehungen zwischen den beiden größten Volkswirtschaften stecken in einer kritischen Phase.