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Nazi-Verbrechen Thema bei Steinmeier-Besuch: Athen will 350 Mrd. Euro von Berlin

Nazi-Verbrechen Thema bei Steinmeier-Besuch: Athen will 350 Mrd. Euro von Berlin
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Von Foteini Doulgkeri
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Die Reparationszahlungen, die Griechenland von Deutschland fordert, sollten auch beim Besuch von Frank-Walter Steinmeier in Athen zur Sprache kommen.

Griechenland möchte, dass Deutschland Entschädigungen für Nazi-Verbrechen während des Zweiten Weltkriegs in Milliardenhöhe zahlt.

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Die Reparationen sollten beim Besuch des deutschen Präsidenten Frank-Walter Steinmeier in Athen zur Sprache kommen. Laut SPIEGEL hat die griechische Regierung nur das Ende des Rettungspakets abgewartet.

Triantafyllos Moutafidis, der Vorsitzende der Parlamentskommission, die sich mit den Reparationszahlen beschäftigt, erklärt gegenüber euronews in Athen: "Den staatlichen Zahlen zufolge - und ohne über die Entschädigung für die Opfer zu sprechen, die aus moralischer und humanitärer Sicht am wichtigsten sind, beziffern wir den Betrag auf 350 Milliarden Euro. Darin enthalten sind die Zerstörungen, die die deutschen Besatzungstruppen verursacht haben, und die Zwangsanleihen und natürlich geht es um den erlittenen Verlust an Menschenleben. Wir dürfen nicht vergessen, dass 19,5% unserer Bevölkerung während der Besatzung ums Leben kamen."

Nicht nur durch Massaker und Gräueltaten - auch durch Hungersnot - wurden hunderttausende Griechen getötet. Deutschland hat Reparationszahlungen an Griechenland in den vergangenen Jahren immer wieder abgelehnt.

Der Abgeordnete der Regierungspartei Syriza sagt weiter: "Die Opfer erwarten mehr als nur Erklärungen, die finanzielle Entschädigung ist wichtig. Es sollte keine Anspielungen auf die aktuelle Wirtschaftskrise geben. Wir erheben diese Ansprüche seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs."

euronews-Journalistin Fay Doulgeri weiß: "Griechenland verlangt seit langem Reparationen für die Opfer der Massaker, für erlittene Schäden und Zwangsanleihen. 1960 hat die Bundesrepublik Deutschland 115 Millionen Deutsche Mark an Athen bezahlt. Seitdem gibt es laut Berlin keinen Grund für weitere Zahlungen."

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