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In letzter Minute gerettet: Marie Antoinettes Schmuck wird versteigert

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In letzter Minute gerettet: Marie Antoinettes Schmuck wird versteigert

In letzter Minute gerettet: Marie Antoinettes Schmuck wird versteigert
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REUTERS/Mike Segar
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Sie waren 200 Jahre lang nicht in der Öffentlichkeit zu sehen: Juwelen, die einst Marie-Antoinette gehört haben. Der Schmuck der wohl berühmtesten französischen Königin ist derzeit im Auktionshaus Sotheby's in New York zu sehen, bevor er zusammen mit anderen Stücken aus dem Besitz des Hauses Bourbon-Parma in Genf versteigert wird.

Marie Antoinette konnte ihre Juwelen wohl in letzter Minute in Sicherheit bringen, so Frank Everett von Sotheby's: "Die Kollektion gehört der Familie, seit dem sie im Besitz von Marie Antoinette war. Es gibt Aufzeichnungen, laut denen sie den Schmuck in der Nacht, bevor sie ins Gefängnis ging, zusammengepackt hat. Sie verbrachte ihre letzte Nacht in Freiheit damit, die Juwelen zurück zu schicken, erst nach Belgien und dann nach Österreich, von wo sie stammte. Ihre älteste Tochter war die einzige, die das Gefängnis überlebte. Sie hat den Schmuck zurückgeholt. Seit dem ist er in der Familie geblieben."

Zu der Kollektion gehören auch Ringe mit dem Monogrammen Marie Antoinettes und dem ihres Schwiegervaters Louis Ferdinand, in denen Haare der Adeligen eingeschlossen sind. Insgesamt soll der Schmuck zwischen 1,5 und drei Millionen Dollar wert sein.

Marie Antoinette wurde mit der Heirat mit dem französischen König Ludwig dem XVI. Teil des Hauses der Bourbonen. Sie und ihr Mann wurden während der Französischen Revolution per Guillotine umgebracht.

Die Auktion mit dem Titel "Königliche Juwelen der Bourbon-Parma-Familie" findet am 14. November in Genf statt und umfasst laut Sotheby's mehrere Jahrhunderte europäischer Geschichte, von der Regentschaft Louis XVI. bis zum Fall der österreichisch-ungarischen Monarchie 1918.