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Benzin, Gas, Strom: Wut auf Macron

Benzin, Gas, Strom: Wut auf Macron
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Die Autobahn 47 im Süden des Großraumes Lyon: Auch hier haben sich Demonstranten versammelt, um mit einer Straßensperre gegen die Treibstoffpreise in Frankreich zu protestieren. Doch die Wut sitzt noch viel tiefer, sagt ein Mann:

„Jeder meint, es gehe um Treibstoff, doch darum geht es nicht, sondern um den Tropfen, der das Fass zum Überlaufen gebracht hat."

Ein Mitdemonstrant zählt auf: „Es geht auch um die Gas- und Strompreise und um die höheren Beitragszahlungen für Rentner."

„Was kommt denn nach dem Öl?"

Mit Liedern und Sprechchören versichern die Demonstranten: Wir bleiben unnachgiebig. Im Mittelpunkt ihrer Kritik steht Präsident Emmanuel Macron. Der will mit höheren Steuern auf Benzin in Sachen Umweltschutz punkten. In Umfragen lag die Zustimmung für Macrons Politik zuletzt bei nur noch 26 Prozent.

„In ökologischer Hinsicht sollten wir ganz vorne anfangen. Was kommt denn nach dem Öl? Bisher gibt es kein Nach-Öl-Szenario", sagt eine Frau.

Euronews-Reporter Michele Carlino kommentiert: „Die Angst, dass die öffentliche Ordnung gestört werden könnte, hat dafür gesorgt, dass der Innenminister den Einsatz von 2500 zusätzlichen Polizisten verfügt hat. Die Demonstranten haben angekündigt, mit ihren Protesten nicht aufhören zu wollen."

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