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2 Jahre nach Terroranschlag: Festung Breitscheidplatz

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In Deutschland öffen die Weihnachtsmärkte, der Breitscheidplatz in Berlin wirkt wie eine Hochsicherheitszone. Fahrbahnsperren aus Beton, Poller an den Eingängen, im Boden verankerte Drahtgeflechte gefüllt mit Sandsäcken - neue Sicherheitsmaßnahmen gegen Terroranschläge, die der Berliner Senat in einem Pilotversuch installieren ließ, nachdem vor zwei Jahren ein Islamist mit einem Lastwagen zwölf Menschen getötet und 70 weitere verletzt hatte.

Anders als im letzten Jahr soll am Tag des Anschlags, dem 19. Dezember, der Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz geöffnet bleiben. 2,5 Millionen Euro haben die Maßnahmen gekostet, mit denen der Berliner Senat in diesem Jahr den Platz sichern will. Sicherheitsexperten haben sich zuvor in London, Paris, Nizza angeschaut, wie dort öffentliche Plätze geschützt werden. Polizeistreifen und zivile Kräfte werden patrouillieren - mit Blick auf Verdächtige, die Messerattacken verüben könnten. Der Breitscheidplatz ist erst der Anfang, in den nächsten Jahren sollen weitere Plätze umgebaut werden, um dauerhaft Attentate mit Fahrzeugen zu verhindern, darunter der Alexanderplatz und das Areal rund um das neue Humboldtforum.

Die Sperrelemente und ihr Auf- und Abbau kosten mehr als 2,5 Millionen Euro. Die Metallpoller und Betonsockel sollen in Zukunft wiederverwendet werden. Die Kombination aus verschiedenen Absperrungen soll laut Senat einen in Deutschland bislang "einzigartigen Zufahrtsschutz" gegen Terroranschläge mit bis zu 40 Tonnen schweren Lastwagen bieten.