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Unbeliebter Brexit-Deal

Unbeliebter Brexit-Deal
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Der Brexit-Deal ist unbeliebt, beim britischen Volk und im Parlament.

Kurz vor der entscheidenden Abstimmung am Dienstag wird von einer Niederlage für Premierministerin Theresa May ausgegangen.

Brexit-Minister Stephen Barclay erklärt, warum man nicht so einfach alles wieder alles ungeschehen machen kann:

"Was die, die sagen, lasst uns einfach wieder alles rückgängig machen, nicht sehen, ist: So leicht geht das nicht, die Spanier, die Franzosen und die anderen werden Bedingungen stellen und uns mehr abverlangen."

Ex-Außenminister Boris Johnson sagt, May müsse noch einmal mit Brüssel verhandeln: "Wenn die Premierministerin noch einmal nach Brüssel kann, kann sie der EU klar machen, dass der Deal hier sehr unbeliebt ist, nicht nur beim Volk, auch im Unterhaus. Die EU wird zuhören."

Der ausgehandelte Deal gefällt offenbar wirklich nur denen, die ihn ausgehandelt haben. Grünen-Abgeordnete Caroline Lucas sagte, sie habe eine klare Botschaft an die Premierministerin:

"Wir wollen kein kleines, verbiestertes Großbritannien mit geschlossenen Grenzen und einem engen Horizont."

May warnte ihre Parteimitglieder davor, gegen das Abkommen zu stimmen. Im Fall einer Niederlage sind ihr Rücktritt und Neuwahlen möglich.