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Inklusion ist ein Vorteil für die Wirtschaft Jordaniens

Inklusion ist ein Vorteil für die Wirtschaft Jordaniens
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Laut Schätzungen haben 75 Prozent der jordanischen Kinder mit Behinderungen keinen Schulabschluss. Die Datenlage für Flüchtlingskinder ist noch dünner. Laut einigen Quellen gibt es in Jordanien bis zu 15.000 behinderte Flüchtlingskinder und von diesen besuchen nur drei Prozent die Schule. Dabei zahle es sich aus, Kindern mit Behinderungen eine gute Ausbildung anzubieten, meint Maisa Asmar, stellvertretende Programmmanagerin bei der NGO Merci Corps:

_"Inklusive Bildung ist wichtig, denn sie vermittelt Familien mit einem behinderten Kind ein Gefühl der sozialen Gerechtigkeit. Sie können dann wie jede andere Familie, die kein behindertes Kind haben, auf ein Grundrecht zugreifen. Zudem verbessert es die soziale Verankerung. In anderen Ländern hat man gesehen, dass der Mangel an integrativer Bildung, fehlende Bildung Menschen mit Behinderungen den Zugang zum Arbeitsmarkt erschwert bzw. unmöglich macht, und sie nicht zum Gesamt-BIP des Landes beitragen können. Wenn es keine Inklusion gibt, wirkt sich das auf die Wirtschaft des jeweiligen Landes aus und würde auch die Wirtschaft Jordaniens beeinträchtigen. Deshalb ist integrative Bildung wichtig, nicht nur für die behinderten Kinder und ihre Familien, sondern für das ganze Land."
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