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Bombenanschlag auf Polizeischule in Kolumbien

Bombenanschlag auf Polizeischule in Kolumbien
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Bei einem schweren Bombenanschlag in Kolumbien sind mehr als zwanzig Menschen ums Leben gekommen. Der Anschlag ereignete sich auf dem Gelände einer Polizeischule im Süden der Hauptstadt Bogota. Nach Angaben der Behörden raste der Täter mit seinem Auto auf das Gelände der Akademie, dann explodierte der Wagen. Hinter dem Attentat soll ein Mitglied der linken Guerillaorganisation ELN stecken.

"Das ist nicht nur ein Angriff auf die Jugendlichen, die Sicherheitskräfte oder die Polizei. Es ist ein Angriff auf die Gesellschaft", sagte Kolumbiens Präsident Ivan Duque. Der Terrorakt werde nicht ungestraft bleiben.

Ob der Täter auf Befehl der ELN oder eigenmächtig handelte, ist noch unklar. Die Führung der Rebellen äußerte sich zunächst nicht. Kolumbien litt jahrzehntelang unter einem bewaffneten Konflikt zwischen Streitkräften, Guerillagruppen und Paramilitärs. Zuletzt war es im Land friedlicher geworden, auch weil die größte Rebellenorganisation Farc einen Friedensvertrag mit der Regierung abgeschlossen hat. Die ELN kämpft jedoch immer noch gegen den Staat.