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Bergung des zweijährigen Julen in Spanien: Die Zeit wird knapp

Bergung des zweijährigen Julen in Spanien: Die Zeit wird knapp
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Die Rettungsarbeiten, um den zwei Jahre alten Julen in Spanien zu bergen, kommen langsamer voran als geplant.

Der Junge war am Sonntag in einen 100 Meter tiefen Brunnenschacht gefallen. Laut Behörden war dieser nicht gesichert oder markiert.

Ein erster Versuch, einen Tunnel über die Seite zu der Stelle zu graben, an der der Junge vermutet wird, ist gescheitert. Nun sollen zwei senkrechte Tunnel parallel zum Brunnenschacht gegraben werden.

Dafür muss vorher eine Plattform errichtet werden, die die schweren Bohrmaschinen stabilisiert.

Angel García, leitender Ingenieur der Bergungstruppe erklärt:

"Derzeit befinden wir uns etwa in 19 Metern Tiefe für die Konstruktion der Plattform. Wie wir erwartet haben, ist die Beschaffenheit des Bodens kompliziert. Heute Nacht sind wir auf Gesteinsformationen gestoßen, auf sehr harten Schiefer, und das verlangsamt unsere Arbeit."

Beginnender Regen könnte die Rettungsarbeiten zusätzlich behindern. Daher wurden bereits Gräben gezogen, um das Wasser abzuleiten.

Die spanische Gendarmerie bedankt sich bei den Helfern für ihr Durchhaltevermögen.