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US-Sanktionen, Proteste und wen unterstützt die Armee?

US-Sanktionen, Proteste und wen unterstützt die Armee?
Copyright REUTERS/Carlos Barria
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Von Euronews
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In Venezuela spielen die Streitkräfte eine entscheidende Rolle - bisher stehen sie (noch?) hinter Nicolas Maduro. Inzwischen verhängen die USA Sanktionen gegen die Ölindustrie.

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In Venezuela versucht der Oppositionsführer und selbsternannte - aber inzwischen von mehreren Staaten anerkannte - Interimspräsident - auch beim Kirchgang - die Unterstützung der Armee zu gewinnen.

Am Montag hat Juan Guaido angekündigt, er wolle die Auslandsguthaben des Landes unter seine Kontrolle bringen.

US-Sanktionen gegen die Ölindustrie

Gleichzeitig gehen die USA gehen mit Sanktionen gegen die Ölindustrie Venezuelas vor. Das kündigte US-Finanzminister Steven Mnuchin in Washington an. Die Sanktionen richten sich gegen den staatlichen Ölkonzern PdVSA. Öl aus Venezuela dürfe zwar unter dem Sanktionsregime weiterhin eingekauft werden, die Zahlungen müssten jedoch auf Sperrkonten erfolgen.

Der tägliche Kampf der Venezolaner

Juan Guaido rief auch gleich zu mehreren Demonstrationen gegen Machthaber Nicolas Maduro auf. In einem Internetvideo antwortet der Parlamentspräsident auf die Frage, warum nicht jeden Tag demonstriert werde, das liege daran, dass Venezuela ein Land sei, in dem täglich um Essen und Überleben gekämpft werde.

35 Tote in einer Woche

Neuen Angaben einer NGO zufolge wurden allein in der vergangenen Woche 35 Menschen bei Protesten getötet und mehr als 850 festgenommen.

Angehörigen der Armee - besonders den niederen Rängen - sichert die Oppositon inzwischen Straffreiheit zu - und verteilt Kopien eines Amnestie-Plans.

Staatschef Nicolas Maduro setzt darauf, dass die Armee hinter IHM steht. Er sagt: "Keiner respektiert die Schwachen, die Feiglinge, die Verräter... In dieser Welt respektieren wir die Mutigen, die Mächtigen und wir müssen dafür sorgen, dass unsere Nation Venezuela mithilfe militärischer Macht respektiert wird."

Spanien, Frankreich, Deutschland, Großbritannien, Portugal und die Niederlande hatten Maduro ein Ultimatum gestellt, wenn er bis Sonntag keine Wahlen ausruft, wollen sie seinen Widersacher als Präsidenten anerkennen.

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