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H1N1 wütet: Schon 45 Grippetote in Kroatien

H1N1 wütet: Schon 45 Grippetote in Kroatien
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In Südosteuropa schlägt die Grippewelle zu: Mindestens 18 Menschen sind bislang in Griechenland in Folge einer Influenza-Erkrankung ums Leben, teilten die Behörden mit. Die Opfer seien zwischen 25 und 90 Jahre alt, hieß es. Auch Rumänien ist betroffen. Ludmila Turcu, Direktorin eines Krankenhauses im Süden des Landes, sagt:

„Die Angehörigen der Patienten, die herkommen, verstehen nicht, dass sie selbst eine Gefahr für andere Familienmitglieder und Patienten sein können."

In Kroatien sind bislang 45 Grippetote zu beklagen, so die Behörde für öffentliche Gesundheit. Dem Amt zufolge hat es in der vergangenen Woche rund 11.000 Neuansteckungen gegeben. Die Dunkelziffer könnte noch höher liegen.

„Diese Epidemie ist auf den Virustypen H1N1 zurückzuführen, der seit 2009 nicht mehr aufgetreten ist", erläutert Sonja Pajtlar, Medizinerin der kroatischen Gesundheitsbehörde. „Dieser Virustyp versteckt sich seit einiger Zeit und hat sich nun unter den Menschen ausgebreitet. Die Menschen sind gegen dieses Virus nicht immun und deshalb sind mehr Leute davon betroffen“, sagt sie.

Die Zahl der bekannten, in diesem Winter in Kroatien bislang aufgetretenen Grippefälle wird von den Behörden mit 28.700 angegeben. Besonders betroffen ist der Raum Zagreb sowie Teile Süd- und Ostkroatiens.

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