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Tragödie in Paris: Tote und Verletzte durch verheerendes Feuer in einem Mehrfamilienhaus

Tragödie in Paris: Tote und Verletzte durch verheerendes Feuer in einem Mehrfamilienhaus
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Der Brand in einem Mehrfamilienhaus in Paris hat zehn Menschen das Leben gekostet, mehr als 30 Bewohner wurden verletzt, darunter sechs Feuerwehrleute.

Diejenigen, die das Feuer überlebt haben, stehen unter Schock, sind traumatisiert. Sie mussten selbst ums Überleben kämpfen und sahen mit an, wie Bewohner verzweifelt aus dem brennenden Haus gesprungen sind.

Ein Mann habe zunächst versucht, vor dem Feuer zu fliehen. Doch als überall nur schwarzer Rauch war, habe er sich in seinem Badezimmer versteckt und alle Handtücher, die es gab, mit Wasser befeuchtet und unten vor die Tür gelegt.

Menschen stehen unter Schock

Ein anderer Mann sagte, er habe einen Bewohner gesehen, der aus dem Haus gesprungen ist. Seine Wohnung hätte komplett in Flammen gestanden, er hätte keine Chance gehabt. Eine andere Frau habe gebrannt. Er musste zusehen, wie ein weiterer Mensch gesprungen ist und habe gedacht, dass er das nicht überleben werde.

Das Feuer brach im zweiten Stock aus und erfasste schließlich das gesamte Gebäude. Um den Flammen und dem Rauch zu entkommen, mussten einige Bewohner fliehen und sich auf die angrenzenden Dächer retten. Feuerwehrleute in Atemschutzgeräten brachten die Menschen in Sicherheit. Viele Menschen standen unter Schock und nahmen ärztliche Hilfe in Anspruch.

Hilfe durch Notfall-Psychiater

Die Psychiaterin Gaelle Abgrall sagte, dass sie nicht nur für diejenigen da ist, die viel durchmachen mussten. Sie würde auch den Menschen helfen, die meinen, sich nicht gut zu fühlen. Es sei auch wichtig, die Symptome zu erkennen. Wenn Menschen das alles verarbeiten müssen und Hilfe brauchen, können sie sich an sie und ihre Kolleginnen und Kollegen wenden.

Die Polizei geht mittlerweile von Brandstiftung aus. Das Feuer sei nach einem Streit zwischen Nachbarn absichtlich gelegt worden. Eine 40-jährige Frau, die offenbar schon länger unter psychischen Problemen leide, wurde inzwischen verhaftet.

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