Kim und Trump: Beziehung der Gegensätzlichkeiten

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Die Annäherung zwischen US-Präsident Donald Trump und dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un ist von Gegensätzlichkeiten geprägt.

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**Die Annäherung zwischen US-Präsident Donald Trump und dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un ist von Gegensätzlichkeiten geprägt.
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Auszüge aus diesem Brief an Kim vom Mai 2018 klingen bedrohlich - so schreibt der US-Präsident: "Wir kennen Ihre Nuklearkapazität, aber unsere ist noch größer und ich bete zu Gott, dass sie niemals eingesetzt werden muss". Dennoch: Sie brachten die Gespräche wieder in Gang.

Tong Zhao vom Carnegie-Tsinghua Center for Global Policy aus Peking:

"Tatsächlich interessieren sich die USA nur für die atomare Abrüstung, aber ich denke nicht, dass Nordkorea wirklich bereit ist, seine bestehenden nuklearen und militärischen Fähigkeiten zurückzufahren, aber es könnte offen für Maßnahmen sein, diese auf Eis zu legen. Die oberste Priorität für Nordkorea ist es, die Wirtschaftssanktionen aufzuheben."

Kim steht ziemlich isoliert da. Seine Befürchtung ist, dass ein Verzicht auf Atomtests das Ende seiner Herrschaft bedeuten könnte. Kim will Sicherheiten aus den USA, bevor er einer atomaren Abrüstung zustimmt. Und auch China spielt eine wichtige Rolle.

"Sicherlich ist China etwas besorgt, sollte Nordkorea eine zu enge Beziehung zu den USA aufbauen. Aber China wird für dieses zweite Treffen gute Ergebnisse wollen. China will wirklich eine Verbesserung und Fortschritte bei der atomaren Abrüstung und hoffentlich die Aufhebung einiger Wirtschaftssanktionen seitens der USA."

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