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"Geste des Friedens": Pakistan will indischen Piloten freilassen

"Geste des Friedens": Pakistan will indischen Piloten freilassen
Copyright ISPR Handout via REUTERS
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Von Euronews
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Pakistan kündigt eine "Geste des Friedens" im frisch entflammten Kaschmir-Konflikt an. Der Inder war am Mittwoch festgenommen worden und soll noch vor dem Wochenende freikommen.

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Nach der Eskalation der Spannungen zwischen Indien und Pakistan bemüht sich die pakistanische Regierung offenbar um eine Beruhigung der Lage. Ministerpräsident Imran Khan sagte, der am Mittwoch gefangen genommene indische Pilot werde am Freitag freigelassen. Das sei eine Geste des Friedens.

Auch die pakistanischen Oppositionsparteien befürworteten Initiativen, um einen neuen Konflikt mit Indien zu verhindern. Trotzdem fand Khan auch warnende Worte für den Erzfeind: "Heute sage ich Indien, keinen Schritt weiterzugehen. Was auch immer ihr machen werdet, Pakistan wird gezwungen sein, Vergeltungsmaßnahmen zu ergreifen. Ich hoffe auch, dass die internationale Gemeinschaft ihren Teil dazu beitragen wird, dass die Situation, in der wir uns jetzt befinden, nicht weiter eskaliert."

Indien macht Pakistan für den folgenschwersten Angriff auf indische Sicherheitskräfte in Kaschmir seit 30 Jahren verantwortlich. Vor zwei Wochen kamen 40 Polizisten bei einem Selbstmordanschlag ums Leben.

Der indische Ministerpräsident Narendra Modi stellte fest: "Wenn der Feind sich verschwört, um Indien zu destabilisieren, wenn er einen Terroranschlag begeht, ist es sein Ziel, unseren Fortschritt zu stoppen. Die Geschwindigkeit unseres Fortschrittes und den Fortschritt an sich. Sie wollen, dass unser Land auf der Stelle tritt."

Dörfer im Grenzgebiet evakuiert

Pakistan weist jede Verantwortung für das Attentat im indischen Teil Kaschmirs von sich. Die aus Pakistan stammende islamistische Vereinigung Jaish-e-Mohammed hatte den Anschlag für sich reklamiert. Jetzt fliehen Menschen aus der Grenzregion im pakistanischen Teil Kaschmirs.

Die Pakistanerin Rehmat Jan musste von heute auf morgen alles hinter sich lassen: "Wir haben unser Haus in einem Dorf verlassen, als es in der Region schweren Beschuss gab. Wir mussten alles zurücklassen, unser Heim, unser Eigentum, unser Vieh. Seit drei Tagen sind wir jetzt hier, um unser Leben und das unserer Kinder zu retten. "

Als Reaktion auf den verheerenden Selbstmordanschlag vom 14. Februar hatte Indien einen Stützpunkt der Jaish-e-Mohammed-Gruppe in Pakistan angegriffen. Als Vergeltung schoss Pakistan am Mittwoch die beiden indischen Kampfjets ab und trug so seinen Teil zur Eskalation des Konflikts bei.

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