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Brexit: Budweiser fürchtet Verluste

Lange Grenzschlangen sind nicht gut für unabgefülltes Frischbier in Tanks
Lange Grenzschlangen sind nicht gut für unabgefülltes Frischbier in Tanks
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Die tschechische Brauerei Budvar, in Deutschland besser bekannt als Budweiser, sorgt sich um ihren britischen Absatzmarkt.

Der anhaltende Streit über das EU-Austrittsabkommen innerhalb der britischen Regierung hat die Befürchtungen eines chaotischen "No-Deal"-Brexits erneut geweckt.

Für Budvar gehört Großbritannien zu den fünf größten Absatzmärkten.

Der Direktor der Brauerei Budvar erklärt: "Es könnte sehr schwierig werden, ab dem 1. April nach Großbritannien zu importieren und die Lastwagen mit den Biertanks könnten von Belgien bis Deutschland anstehen."

Die Brauerei hat in den letzten Jahren damit begonnen, ihr Bier auch unabgefüllt in großen Tanks an Bars, wie auch britische Pubs, zu liefern. Dieses Bier ist populär, weil frisch, aber nur 21 Tage haltbar.

Lange Warteschlagen an den Grenzen ist also das, was Budvar gar nicht gebrauchen kann.

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