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Cowboys und tote Eisbären: Tourismus auf Spitzbergen

Cowboys und tote Eisbären: Tourismus auf Spitzbergen
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Spitzbergen, die Inselgruppe hoch im Norden, die zu Norwegen gehört, ist wohl nicht das attraktivste Ziel für Touristen, möchte man meinen. Doch der Tourismus boomt, trotz oder gerade wegen der Kälte. Mit mehr als 72 000 Gästen hat das Archipel im vergangenen Jahr einen Rekord aufgestellt. Schneemobil fahren, seltene Tiere sehen, das ist toll für Touristen – bringt aber auch Probleme.

Der Eisbär, der im vergangenen Jahr den Eisbärenwächter eines Kreuzfahrtschiffs angegriffen hatte und danach erschossen wurde; die geführte Tour, bei der mehrere Schneemobile durchs Eis brachen und ein Mensch sein Leben verlor:

"Wir waren eine kleine Gruppe von Kumpels", fasst der Tourismusmanager Tore Magne Hoem die Lage vor dem Tourismusboom zusammen, jeder habe jeden gekannt und gewusst, was der andere macht. Das sei jetzt anders.

Ähnlich äußert sich auch Arbeitsministerin Anniken Haugli. Es müssten strengere Regeln her, die Cowboys in der Branche müssten weg. Spitzbergen dürfe nicht den unseriösen Mitspielern überlassen werden.