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Christchurch Initiative: 17 Staaten unterstützen Kampf gegen Online-Terror

Christchurch Initiative: 17 Staaten unterstützen Kampf gegen Online-Terror
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Im Kampf gegen Terrorvideos im Netz haben 17 Staaten ein internationales Bündnis geschmiedet. Die Regierung von US-Präsident Donald Trump schloss sich hingegen nicht an.

Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron und die neuseeländische Premierministerin Jacinda Ardern haben die Initiative angestoßen:

"Die Christchurch-Initative ist ein Fahrplan.Es ist erfreulich, dass fünf große Internetunternehmen sich zu einer Reihe von Maßnahmen verpflichtet haben und ihre Zusammenarbeit anbieten. Ich hoffe, dass dieses Neun-Punkte-Programm dazu führen wird, dass terroristische Inhalte auf ihren Internetplattformen beseitigt werden".

Die Internet-Unternehmen Microsoft, Twitter, Facebook, Google und Amazon begrüßten die Initiative und stellten mehr konkrete Schritte sowie Investitionen zum Kampf gegen Terror-Inhalte im Netz in Aussicht.

Dazu der französische Präsident Emmanuel Macron:

"Was in Christchurch passiert ist, ist nicht nur ein inakzeptabler Terroranschlag. Es ist erneut eine Transformation des Internets in eine verrückte Propagandamaschine, die unsere Gesellschaft teilt und in der jeder gegen jeden Krieg führt".

Anlass für den "Christchurch-Gipfel" in Paris war der Terroranschlag in Neuseeland Mitte März mit 51 Toten. Der Täter übertrug seinen Angriff mit einer Helmkamera über Facebook zu großen Teilen live ins Internet.